Sperre Urdorf ZH

Quelle 1: Denkmalpflege Zürich

Quelle 2: Stefan Gubler. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Hilfe.

Die Sperre in Urdorf besteht aus einem über 2km langen Hinderniss, welches durch zahlreiche Waffenstellungen unter Feuer genommen werden konnte. Die Mehrheit der Bunker sind Maschinengewehrstellungen. Einzig der Bunker A5210 dürfte ein Panzerabwehrbunker gewesen sein. Im Gelände wurden nebst den 12 Bunkern noch viele betonierte Infanteriekanonenschilde und Unterstände erstellt. Die Dreifach-IK-Stellung in der nähe des Bunkers A5211 haben die Nr. A5213 bis A5215. Speziell an der Sperre ist, dass Nr.n an den Anlagen aussen sichtbar angebracht sind, welch aber nicht der A-Nr. entsprechen, wenn jemand weiss was es mit diesen Nr.n auf sich hat soll er sich doch bitte melden.

Die Sperre war die Erste von Zwei. Die zweite Sperrstelle befindet / befand sich kurz vor Birmensdorf mit einem Hinderniss von ca. 1.2km Länge. Diese Sperre umfasste vier verbunkerte Infanteriekanonen. Im Raum Birmensdorf befanden sich ausserdem ca. 10 betonierte, offene Feldartilleriestellungen welche in den Raum Urdorf und ca. 20 welche in den Raum Schlieren und Albisrieden wirkten. Im Wald zwischen Schlieren und Albisrieden wurden über 70 Unterstände und Beobachter in den verschiedensten Grössen gebaut, welche auch nach dem 2. Weltkrieg durch ca. 15 Atomschutzunker ergänzt wurden. Gesamthaft im Raum Urdorf – Birmensdorf befinden sich 21 solcher ASU.

Ergänzt wurden diese beiden Linie durch zusätzliche Strassenbarikaden im Raum Albisrieden (3), Ringlikon (3) und Birmensdorf.

 

 

Infanteriekanonenschild (mit Kugelbunker ergänzt)

     

     

 

A5207 (1 x MG)

     

     

 

A5504 (1 x MG)

     

     

 

A5505 (1 x MG)

     

 

A5208 (1 x MG)

     

 

A5210 (1 x MG, vermutet mit 1 x Pak) Eine der Scharten wurde nachträglich noch modifiziert. Wer genaueres weiss soll sich doch bitte melden.

     

   

 

A5211 (1 x MG)

     

     

 

A5212 (1 x MG)

     

 

A5213 3 x Infanteriekanone 35) + Unterstand

     

     

     

 

A5216 (1 x MG)

     

 

A5217

 

 

A-Nr. unbekannt; steht etwas oberhalb des Hofes bei Mören

 

A5221

 

 

Hindernisse (von West nach Ost)

Die Hindernisse bestehen auf der westlichen Seite aus den bekannten Toblerone-Höckern. Anschliessend über ein grosses Feld führt eine Tankmauer, welche dann auf der Höhe des Bunkers A6661 in ein Schienenhindernissübergeht, welches dem Bach entlang in einem Bogen folgt. Zwischen dem Bach und dem Hof bei Mören sind keine Hindernisse mehr auszumachen. Oberhalb des Hofes bei Mören besteht das Hindernis wieder aus Toblerone-Höckern.

     

     

     


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