AW Ebersberg ZH

 

Artilleriewerk A5438 Festung Ebersberg (2 x 7.5cm Bunkerkanonen L30 SL 38)

Die Festung ist sehr gut von aussen beschildert und selbst Besucher welche nicht die Festung von innen besichtigen können finden sehr viele Informationen über das Werk auf mehreren Informationstafeln welche auf dem gesamten Areal verteilt sind. Die Festung Ebersberg wurde von 1937 – 1939 gebaut. Die beiden Geschütze wurden im Juni 1939 eingeschossen, allerdings waren viele andere Installationen noch nicht fertig abgeschlossen.

Die Brücke war als Sprengobjekt vorbereitet und durch mehrere Infanterieanlagen abgedeckt.

Das Werk hatte folgende Aufträge:

- Erschweren der feindlichen Übersetzaktion am Rhein im Rhaum Rüdlinger Brücke – Thurmündung – Rheinau – bis zum Rheinfall.

- Verhindern des Baues von feindlichen Notbrücken im Feuerbereich

- Stören von Truppenbereitstellungen im Ruam Jestetten – Lottstetten

- Bekämpfen von Zielen im Raum Rüdlingen im Direktschuss

- Schutz des Gegenwerkes Ziegelhütte bei Angriffen

1978 wird der letzte WK in der Festung geleistet. Diese wird anschliessend noch für einige Jahre als Unterkunft verwendet.

 

Eingangsbereich

 

   

 

Innenverteidigung

 

 

Werkstatt / Maschienenraum

   

 

Unterkünfte / Esszimmer / Krankenzimmer / Funkraum

     

    

 

Beobachterstand 1 (wird gerade in Stand gesetzt)

 

 

Kampfstand 2

     

 

Kampf- und Beobachterstand 3 (wird gerade in Stand gesetzt)

 

   

 

Aussenverteidungsanlagen

Tüfels Chanzle (Befestigter Unterstand, nicht betoniert im Sandstein, unterdessen Eingang eingestürzt)

 

A5439 Infanteriewerk Rüdlingen Brücke (1 x 4.7cm PaK, 2 x MG)

     

 

A5440 Brückenverteidigung (1 x LMG)

Dieser 1-Mann Leichtstand war zurzeit des Aktivdienstes rund um die Uhr besetzt. Er war dazu gedacht den Patroullien am Rheinufer Deckung zu geben und die Brücke zu sperren. Im Falle eines Panzerangriffs bei zuvor gesprenger Brücke sollte diese Stellung aufgegeben und sich ins Werk Rüdlingen Brücke zurückgezogen werden.

     

 

A5441 Ziegelhütte (3 x MG)

Speziell an diesem Bunker war, dass eines der MG’s auf einer speziellen Hochschusslafette montiert wurde um die Kanonenscharten des Artilleriewerks abdecken zu können. Ein weiteres sollte nach einer Brückensprengung das Übersetzen des Flusses verhindern.

     


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