AW Magletsch SG

 

A6020

Bewaffnung: 3 x 10.5 Panzerturm, 4 x 75mm Pak, 8/2 x MG/LMG

Die Festung Malans wurde im 2. Weltkrieg erbaut und war 1940 einsatz- / kampfähig. Sie ist die nördlichste Festung des Festungskonzepts vom Sarganser Kessel. Das Werk wird von zwei Gegenwerken geschützt, den Infanteriewerken Brögstein und Wartau. Das Werk wurde 1943 komplett fertig gestellt und umfasst 3.8km Stollen.

Das Werk war für 380 Mann ausgelegt, verfügte um einen eigenen Spital mit 70 Betten, Bäckerei, Telefonzentrale, 1.6 Millionen Liter Trinkwasser und 200’000l Dieseltreibstoffreserven. Rund um das Werk waren zwei BBB-MG-Bunker, diverse Unterstände, Panzersperren, Drahverhaue, Flugabwehrstellungen, etc. erstellt worden. Vor allem das Dach der Festung selbst war besonders geschützt, da die Angst vor Fallschirmjägern sehr gross war.

Das Werk hatte die Aufgabe in Richtung Feldkirch, Wildegg und rheinaufwärts das Gelände ab zu decken.

In den 60iger Jahren wurde das Werk noch mit zwei 8.1cm Festungsminenwerfer ergänzt. Die Anlage wurde in den 90iger Jahren ausgemustert und ist heute ein sehr schönes Museum und für Interessierte zu besichtigen. Die untere Etage und umliegende Waffenplatz wird von der Armee nach wie vor als Unterkunft und Übungsplatz genutzt.

 

Lagepläne Quelle www.afom.ch

 

Innenverteidigung

   

 

Pak – Stand

 

 

Geländemodel, Maschinenanlage, typische Festungsanlagetreppe

   

 

Beobachter / Flab – Stellung / Aussicht zum Gegenwerk Wartau A6023 / Auspuff

     

 

MG – Scharten

       

 

Panzertürme

Aussen

     

   

 

Innen

   

 

Aussenverteidigung MG – “Katzen”bunker

     

 

 

2 x 8.1 MW Kampfwertsteigerung (60er Jahre)

   

 

 

Infanterie Gegenwerk A6021 Brögstein

2 x MG

 

 

 


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